Ferien in Sewastopol, Krim: im Heiligenschein der Schlacht Romantik

Es gibt wohl keine Stadt auf der Krim, die legendärer ist als Sewastopol. Erstens wurde Fürst Wladimir in der alten Chersonese getauft, die zu ihren Grenzen gehört. An der Stelle, an der er dieses Sakrament empfing, befindet sich heute eine kleine Kapelle. Aber die nahe gelegene St. Wladimir-Kathedrale, die auf Kosten von Kutschma restauriert wurde, besticht durch Luxus und Pracht. All dies befindet sich inmitten der von Archäologen entdeckten Polis von Chersonese, in der Überreste eines Amphitheaters, frühchristliche Basiliken und private Anwesen der alten Griechen zu finden sind. Die Entdeckungen gehen weiter, denn ein großer Teil von Chersonesos ist noch immer unerforscht.
Nachdem das Russische Reich die Krim erobert und die Stadt Sewastopol zu einem mächtigen Flottenstützpunkt ausgebaut hatte, änderte sich die politische Lage im Schwarzen Meer und sogar im Mittelmeer grundlegend, was schließlich zum Krimkrieg führte. Heute werden die Ereignisse, vor allem im Westen, eher romantisiert, da französische und vor allem britische Aristokraten an der Kampagne teilnahmen. In Wirklichkeit kostete der Krieg jedoch alle Seiten viele Opfer. Sewastopol hielt die Verteidigung über ein Jahr lang aufrecht. In dieser Zeit starben dort etwa 100 Tausend Menschen, und die Stadt selbst lag in Trümmern. Mehrere Museen und Denkmäler erzählen heute von diesen Ereignissen. Besonders sehenswert sind das 1904 geschaffene Panorama, die Tempelgruft der russischen Admirale sowie ein Denkmal für gesunkene Schiffe. Im vergangenen Jahr wurde das historische Gebäude der Michailowskaja-Batterie mit privaten Mitteln restauriert und in seinen Mauern ein modernes Museum eröffnet, in dem mehrere Ausstellungen dem Krimkrieg gewidmet sind.
Die Feindseligkeiten von 1854-1856 fanden nicht nur in Sewastopol, sondern auch in dessen Umgebung statt. Bekannt ist die Schlacht von Balaklawa, in der der in Literatur, Musik und Malerei gefeierte Angriff der Leichten Brigade stattfand. Diese britische Eliteeinheit, in der mehrere Lords dienten, kam auf einen unbedachten Befehl des Kommandos hin fast alle unter dem Feuer der russischen Geschütze ums Leben. Auf dem Feld dieser Schlacht sind noch heute alte Kanonenkugeln zu finden. Von dort aus ist es nicht weit bis nach Balaklawa, der Bucht, in der die britische Flotte während des Krieges stationiert war.
Этот город всегда служил надежным пристанищем для кораблей, ведь местная бухта наиболее глубоко на полуострове врезалась в береговую линию. Якобы еще в гомеровские времена здесь жили рыбаки-Листригоны, которых позже заменили купцы-генуэзцы. Итальянцы построили над входом в бухту мощную цитадель, башни которой в первую очередь обращают на себя внимание, когда попадаешь сюда. Впрочем, гостей раньше было немного – до падения Союза Балаклава считалась закрытым городом, поскольку здесь находился сверхсекретный завод для ремонта атомных подводных лодок. Его выстроили в толще горы во времена “холодной войны” с таким расчетом, чтобы завод мог выдержать прямое попадание атомной бомбы. Недавно здесь открыли музей, который уже стал одним из самых интересных в Украине. Хотя субмарин в нем уже нет, однако гигантские коридоры, плавучие подземные доки и помещения для персонала производят большое впечатление.
Собственно, в Балаклаве удобнее всего снять одну из моторных лодок, которая может увезти вас на Яшмовый пляж, или еще дальше – в Затерянный Мир под мысом Айя – любимые места дикого и нудистского отдыха. Главное – под впечатлением тех красот не забыть договориться, чтобы вас вечером забрали. Кстати, по легенде на Яшмовом пляже купалась Екатерина II, которая и положила начало царскому отдыху в Крыму.










