Länder in Afrika: Côte d'Ivoire
Im Mittelalter lag die Region, die heute Côte d'Ivoire heißt, im Zentrum mehrerer bedeutender afrikanischer Handelsrouten, die die damals bestehenden Reiche in Ghana und Mali miteinander verbanden. Europäische Händler waren bereits seit dem 15. Jahrhundert in dieser Region tätig, aber erst im 19.
Später wurde das Gebiet Teil von Französisch-Westafrika, bis es im August 1960 die Unabhängigkeit erlangte. Die Hauptstadt von Côte d'Ivoire, Yamoussoukro, hat etwa 245.000 Einwohner. Die wichtigste Stadt und wirtschaftliche Hauptstadt ist Abidjan mit rund 3 Millionen Einwohnern.
Côte d'Ivoire war als das wohlhabendste und stabilste Land in der westafrikanischen Region bekannt. Es war auch die Heimat der größten französischsprachigen Gemeinschaft aller französischsprachigen Länder in Afrika. In den 1980er Jahren haben das Land und die Hauptstadt von Côte d'Ivoire wurde durch den wirtschaftlichen Abschwung erschüttert, als die Rohstoffpreise für die wichtigsten Exportgüter, Kakao und Kaffee, fielen.
Nach dem Tod des Staatschefs Houphouët-Boigny im Jahr 1993 übernahm der ehemalige Sprecher der Nationalversammlung, Henri Konan Bedié, die Macht. Das sorgfältige ethnische und regionale Gleichgewicht, das Houphouët-Boigny im Lande kultiviert hatte, wurde bald gestört. Bedié führte das Konzept des "Ivoirismus" (ivorischer Nationalismus) ein, das schnell zu Fremdenfeindlichkeit führte. Die darauf folgenden Ereignisse beraubten das Land seiner langen Geschichte der Stabilität und des Wohlstands.
Ein bewaffneter Aufstand im Jahr 2002 spaltete das Land in zwei Hälften, und erst 2007 wurde in der Hauptstadt von Côte d'Ivoire ein Friedensabkommen geschlossen.
Кот-д’Ивуар граничит с Либерией, Гвинеей, Мали, Буркина-Фасо и Ганой и берегами Гвинейского залива (Атлантический океан). Южная и западная части страны покрыты лесами. Саванная равнина простирается на севере и горы – на западной границе. Три реки, Сассандра, Бандама и Комоэ текут с севера на юг.










