Joshua Tree National Park

Joshua Tree National Park

Der Joshua Tree National Park wurde 1936 gegründet, um die Flora der kalifornischen Wüste zu schützen. Der Park liegt an der Grenze zwischen zwei Wüsten: der Colorado-Wüste und der Mojave-Wüste.

Ein Teil von Joshua Tree liegt im Imperial Valley, dem trockensten und heißesten Teil des Nationalparks. Der nördliche Teil liegt in der Mojave-Wüste, in der ein feuchteres Klima herrscht. Hier wächst die Yucca. Dieser exotische Baum kann mehrere hundert Jahre alt werden.

Archäologische Ausgrabungen in der Gegend von Joshua Tree haben ergeben, dass die Gegend bereits am Ende der Eiszeit von Menschen bewohnt war. Die Stämme der Pinto-Indianer siedelten vor etwa 8.000 Jahren in diesem Gebiet.

Damals war es aber kein Wüstenland, sondern ein grünes Land mit vielen Flüssen und Seen, die durch das Abschmelzen eines Gletschers entstanden sind. Doch nach 4.000 Jahren trockneten alle Flüsse und Seen aus, und das grüne Land wurde zur Wüste.

Die ersten Europäer kamen im 14. Jahrhundert in dieses Gebiet. Sie waren Goldsucher, die tiefe Minen und Brunnen hinterließen.

Die indianischen Felszeichnungen und die Minen der Schatzsucher sind daher die Hauptattraktionen des Joshua Tree Park.

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